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Wie tief ist der Achensee? 133 Meter, Fakten und Wissenswertes

Wie tief ist der Achensee beschäftigt viele Besucher, die mehr über Tirols größten See erfahren möchten. Mit einer maximalen Tiefe von 133 Metern, seiner hervorragenden Wasserqualität und der beeindruckenden Lage zwischen Karwendel und Rofangebirge zählt der Achensee zu den bekanntesten Naturseen Österreichs.

Neben der tiefsten Stelle interessieren sich viele auch für die Entstehung des Sees, seine Größe, die Tierwelt und die Frage, warum der Wasserspiegel zeitweise sinkt. Hier finden sich die wichtigsten Fakten rund um den Achensee sowie praktische Informationen für den nächsten Besuch.

Wie tief ist der Achensee tatsächlich?

Wie tief ist der Achensee tatsächlich?

Mit einer maximalen Tiefe von 133 Metern zählt der Achensee zu den tiefsten Seen Österreichs. Seine tiefste Stelle befindet sich im zentralen Bereich des Sees. Zusammen mit einer Länge von rund 9 Kilometern und einer Fläche von etwa 6,8 Quadratkilometern ist der Achensee zugleich der größte See Tirols. Seine beeindruckende Tiefe entstand während der letzten Eiszeit durch die Arbeit mächtiger Gletscher.

Aufgrund seiner großen Wassermenge erwärmt sich der See selbst im Sommer vergleichsweise langsam. Gleichzeitig sorgt die außergewöhnliche Tiefe für eine hervorragende Wasserqualität und die charakteristische türkisblaue Farbe, für die der Achensee bekannt ist. Umrahmt vom Karwendel und dem Rofangebirge bietet der Gebirgssee damit ideale Bedingungen für Erholung, Wassersport und Naturerlebnisse.

Zahlen und Fakten zum Achensee

Wer den Achensee besucht, entdeckt weit mehr als einen idyllischen See in den Tiroler Alpen. Mit seiner Größe, Tiefe und ausgezeichneten Wasserqualität gehört er zu den beeindruckendsten Naturgewässern Österreichs.

Wichtige Fakten zum Achensee im Überblick:

  • Größter See Tirols
  • Maximale Tiefe: 133 Meter
  • Länge: rund 9 Kilometer
  • Maximale Breite: etwa 1,3 Kilometer
  • Fläche: rund 6,8 km²
  • Wasservolumen: rund 481 Millionen m³
  • Seehöhe: 929 Meter
  • Entstanden als Gletschersee nach der letzten Eiszeit
  • Lage zwischen Karwendelgebirge und Rofangebirge
  • Bekannt als „Tiroler Meer“ aufgrund seiner Größe und Farbe
  • Hervorragende Wasserqualität mit Sichtweiten von bis zu 10 Metern
  • Beliebtes Ziel für Wassersport, Wandern, Radfahren und die Achenseeschifffahrt

Diese Zahlen zeigen, warum der Achensee zu den bekanntesten Naturattraktionen in Tirol zählt und jedes Jahr zahlreiche Besucher anzieht.

Wo befindet sich die tiefste Stelle des Achensees?

Die tiefste Stelle des Achensees liegt im mittleren Bereich des Sees zwischen Pertisau und Achenkirch. Dort erreicht der Achensee seine maximale Tiefe von 133 Metern. Aufgrund der steil abfallenden Ufer geht der flache Uferbereich vielerorts bereits nach kurzer Entfernung in deutlich tiefere Wasserzonen über.

Für Besucher ist die tiefste Stelle auf dem Wasser zwar nicht direkt erkennbar, sie ist jedoch auf Tiefenkarten und in hydrografischen Vermessungen dokumentiert. Trotz seiner beeindruckenden Tiefe überzeugt der Achensee durch eine außergewöhnlich klare Wasserqualität und zählt zu den saubersten Seen Österreichs. Besonders bei ruhigem Wetter lassen sich die unterschiedlichen Blau- und Türkistöne des Wassers eindrucksvoll erkennen.

Wie entstand der Achensee?

Der Achensee entstand vor rund 20.000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit. Gewaltige Gletscher formten das Tal und hinterließen nach ihrem Rückzug ein tiefes Becken, das sich mit Schmelz- und Quellwasser füllte. Dadurch entwickelte sich der heutige Gebirgssee, der als größter See Tirols bekannt ist.

Wichtige Fakten zur Entstehung des Achensees:

  • Entstehung am Ende der letzten Eiszeit
  • Geformt durch mächtige Gletscher
  • Natürlicher Gebirgssee und kein künstlich angelegter Stausee
  • Gespeist von zahlreichen Zuflüssen, Quellen und Niederschlägen
  • Lage zwischen dem Karwendelgebirge und den Brandenberger Alpen
  • Entwässerung über die Ache in den Inn
  • Außergewöhnliche Tiefe von 133 Metern entstand durch die glaziale Formung des Seebeckens
  • Heute zählt der Achensee zu den saubersten und wasserreichsten Seen Österreichs

Diese geologische Entwicklung prägt den Achensee bis heute. Klare Wasserqualität, steil abfallende Ufer und die markante Lage zwischen den umliegenden Bergen machen ihn zu einem der beeindruckendsten Naturseen im Alpenraum.

Warum wird der Achensee abgelassen?

Neben seiner Bedeutung als beliebtes Ausflugsziel erfüllt der Achensee auch eine wichtige technische Funktion. Viele Besucher wundern sich deshalb, warum der Wasserspiegel im Jahresverlauf sichtbar sinkt. Verantwortlich dafür ist vor allem die Nutzung des Sees zur Stromerzeugung, die bereits seit 1927 besteht.

Stromerzeugung und Wasserspiegel

Seit 1927 wird Wasser aus dem Achensee über einen Stollen zum Kraftwerk in Jenbach geleitet und zur Stromerzeugung genutzt. Trotz dieser Nutzung bleibt der See ein natürlicher Gebirgssee, dessen Wasser zusätzlich durch Bäche und Zuflüsse aus dem Karwendel und den Brandenberger Alpen gespeist wird.

Besonders in den Wintermonaten wird mehr Wasser zur Energiegewinnung entnommen. Mit der Schneeschmelze und den Niederschlägen im Frühjahr steigt der Wasserspiegel wieder an. Dieses natürliche Zusammenspiel sorgt dafür, dass sich der Wasserstand im Laufe des Jahres regelmäßig verändert.

Wie stark schwankt der Wasserstand?

Je nach Jahreszeit kann der Wasserstand des Achensees um mehrere Meter variieren. Unter normalen Bedingungen beträgt die Schwankung bis zu fünf Meter, wobei der niedrigste Pegel meist am Ende des Winters erreicht wird.

Für Besucher hat diese Veränderung nur geringe Auswirkungen. Badeplätze, Wanderwege und die Achenseeschifffahrt bleiben während der Saison in der Regel uneingeschränkt nutzbar. Sichtbar werden vor allem breitere Uferbereiche, wenn der Wasserpegel besonders niedrig ist.

Tierwelt: Wie tief ist der Achensee?

Tierwelt: Wie tief ist der Achensee?

Dank seiner hervorragenden Wasserqualität bietet der Achensee ideale Lebensbedingungen für zahlreiche Fischarten. Vor allem das kühle, sauerstoffreiche Wasser macht den See zu einem bedeutenden Lebensraum für heimische und eingesetzte Arten. Auch Angler schätzen den Achensee wegen seines artenreichen Fischbestands.

Zu den bekanntesten Bewohnern zählen Seesaibling, Seeforelle, Bachforelle, Regenbogenforelle, Renke, Hecht, Barsch, Äsche und Quappe. Neben der Fischwelt leben am und im Achensee zahlreiche Wasservögel sowie weitere Tiere des Naturparks Karwendel. Durch den sorgfältigen Schutz des Ökosystems und regelmäßige Maßnahmen zur Bestandspflege bleibt der Achensee ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Freizeit am Achensee: Baden, Wandern und Schifffahrt

Rund um den Achensee kommen Naturfreunde, Sportbegeisterte und Erholungssuchende gleichermaßen auf ihre Kosten. Ob entspannter Tag am See, Wanderung durch die Tiroler Bergwelt oder eine Fahrt mit der Achenseeschifffahrt – die Region bietet das ganze Jahr über zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.

Beliebte Aktivitäten am Achensee sind:

  • Baden an den Strandbädern in Pertisau, Maurach und Achenkirch
  • Wandern auf abwechslungsreichen Wegen im Naturpark Karwendel und im Rofangebirge
  • Fahrten mit der Achenseeschifffahrt zwischen den Anlegestellen rund um den See
  • Segeln, Surfen und Stand-up-Paddling dank guter Windbedingungen
  • Mountainbiken auf ausgewiesenen Strecken rund um den See
  • Angeln in einem der fischreichsten Seen Tirols
  • Ausflug mit der historischen Achenseebahn von Jenbach nach Seespitz
  • Einkehr in gemütlichen Almhütten und Restaurants mit Blick auf den Achensee

Durch die Kombination aus kristallklarem Wasser, beeindruckender Bergkulisse und vielfältigen Freizeitangeboten zählt der Achensee zu den beliebtesten Ausflugszielen in Tirol – sowohl für einen Tagesausflug als auch für einen längeren Urlaub in den Bergen am See.

Fazit: Wie tief ist der Achensee?

Wie tief ist der Achensee? Mit einer maximalen Tiefe von 133 Metern zählt der Achensee zu den tiefsten und zugleich schönsten Naturseen Österreichs. Seine beeindruckende Größe, das kristallklare Wasser und die Lage zwischen Karwendel und Rofangebirge machen ihn zu einem beliebten Ausflugsziel in Tirol.

Neben der beachtlichen Tiefe überzeugen auch die abwechslungsreiche Tierwelt, zahlreiche Freizeitmöglichkeiten und die spannende Geschichte des Sees. Ob Baden, Wandern, Achenseeschifffahrt oder einfach der Blick auf das Tiroler Meer – ein Besuch am Achensee lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

FAQs: Wie tief ist der Achensee?

Wie tief ist der Achensee?

Merkmal Wert
Maximale Tiefe 133 Meter
Länge ca. 9 Kilometer
Fläche ca. 6,8 km²
Seehöhe 929 Meter

Welche Besonderheiten hat der Achensee?

  • Größter See Tirols
  • Natürlicher Gebirgssee
  • Hervorragende Wasserqualität
  • Beliebtes Revier für Wassersport
  • Umgeben vom Karwendel und Rofangebirge

Ist der Achensee ein natürlicher See?

Ja. Der Achensee ist ein natürlicher Gletschersee, der am Ende der letzten Eiszeit entstanden ist. Obwohl sein Wasser seit 1927 auch zur Stromerzeugung genutzt wird, handelt es sich nicht um einen künstlichen Stausee.

Warum sinkt der Wasserspiegel des Achensees?

Der Wasserstand verändert sich durch die Nutzung zur Stromerzeugung sowie durch natürliche Einflüsse wie Niederschläge und Schneeschmelze. Im Winter ist der Pegel meist niedriger als in den Sommermonaten.

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