Interview

Mag. Iris Pichler: Wege zu innerer Klarheit, Kraft und Balance

Aus ihrer eigenen Geschichte heraus entwickelte Mag. Iris Pichler früh das Bedürfnis, die Wirkung ganzheitlicher Methoden zunächst an sich selbst zu erforschen. Die Erfahrungen von Selbsterkenntnis und innerer Heilung weckten in ihr den Wunsch, Menschen später auch professionell zu begleiten.

Heute verbindet sie verschiedene energetische und bewusstseinsorientierte Ansätze, um Klient:innen achtsam durch persönliche Prozesse zu führen. Dabei schafft sie Räume, in denen innere Balance, Vitalität und emotionale Klarheit wieder spürbar werden.

Mag. Iris Pichler im Interview

Mag. Iris Pichler Interview

Was hat Sie ursprünglich dazu inspiriert, Menschen mit ganzheitlichen Methoden zu begleiten – und wann wurde für Sie klar, dass dieser Weg Ihr beruflicher Schwerpunkt sein soll?

Aufgrund meiner eigenen Geschichte verspürte ich von innen her den Wunsch, mehr Wissen und Erfahrung über ganzheitliche Methoden zu erlangen. Es ging zuerst um das Thema Selbsterkenntnis, Selbstheilung.

Erst nachdem ich ausgiebig die verschiedenen Methoden wie Jin Shin Jyutsu, HerzKreis® und QiGong selbst erlebt und intensiv wahrgenommen habe, erst dann konnte ich den Weg gehen, andere Menschen zu begleiten. Zuerst war mir wichtig, die Übungen an mir selbst zu spüren, die Energieflüsse wahrzunehmen, bevor ich andere Personen begleite.

Wie wählen Sie aus, welche Methode – etwa Jin Shin Jyutsu, Phonophorese, QiGong oder TaoWoman® – für eine bestimmte Person oder Situation am hilfreichsten ist?

Die Klient:innen, die zu mir kommen, kennen schon meistens die verschiedenen Methoden, die ich anbiete. Wer einfach neugierig ist und sich mir anvertraut, bei der Person schaue ich, braucht sie mehr Harmonisierung im Liegen über meine Hände oder über den Klang der Stimmgabeln oder doch mehr in einer bewegteren Form wie QiGong oder HerzKreis®.

Eine gute Kombination besteht darin, eine Phonophorese Sitzung (Harmonisierung mithilfe der Stimmgabel) in verschiedene Jin Shin Jyutsu Strömsequenzen einzubetten. Zunächst Strömpositionen am Körper, um Energie abfliessen zu lassen.

Dann eine wundervolle Chakren-Reinigung mit den 7 verschiedenen Stimmgabeln und abschliessend noch Verbindung Himmel und Erde mithilfe von der japanischen Harmonisierungskunst Jin Shin Jyutsu: ganz wichtig ist dann wieder die Verwurzelung, die Erdung.

Wie würden Sie beschreiben, welche Themen Ihre verschiedenen Angebote – von Einzelbegleitungen bis zu Gruppenformaten – besonders gut aufgreifen und welche Menschen sich dadurch angesprochen fühlen?

Meine Angebote sprechen Personen an, die eine sanfte Form der Harmonisierung suchen.

Ein behutsames Handauflegen auf bestimmte Körperbereiche, um Energie wieder ins Fliessen zu bringen.

Viele Klient:innen kommen mit einem bestimmten Projekt, z.B. einer schwachen energetischen Mitte – meist Stress-bedingt, zu viel Druck von aussen oder auch zu hohe Erwartungen von innen her. Nicht nur körperliche Beschwerden, besonders ein emotionaler Energiestau kann den Organismus schwächen.

Ich habe Menschen von jung bis alt, auch einige Schwangere durfte ich strömen – hier geniessen die werdende Mutter sowie das ungeborene Kind die sanfte Art der Harmonisierung.

Für die Gruppen Angebote interessieren sich vorwiegend Menschen über 40 Jahre und darüber: Personen, die nach Stress-Ausgleich und Erdung suchen, aber auch wieder mehr Vitalität und Lebensfreude erleben wollen.

Mag. Iris Pichler: Intuitives Erkennen – Wenn Körper und Seele ihre Geschichten erzählen

Mag. Iris Pichler isybalance.at

Wie erleben Sie in Ihrer praktischen Arbeit, dass Energie- und Körperarbeit emotionale Muster sichtbar machen kann, und auf welche Weise begleiten Sie Klient:innen achtsam durch solche Prozesse?

Zu Beginn der Einzelsitzung erfahre ich beim Erstgespräch einiges über die Person, die zu mir kommt. Nicht nur, was sie sagt, sondern wie sie es sagt, wie sie sich präsentiert.

Vor allem beim Körperlesen auf der Liege und Pulse lauschen, erlebe ich, was der Körper aber auch was die Seele der Klient:in mir aufzeigen möchte.

Ich erhalten einen Impuls, wonach ich schauen muss, welche Ebene harmonisiert werden möchte. Zum Beispiel ein schweres Becken zeigt oft tiefe Müdigkeit und Erschöpfung an. Da kann die Energie auf der Rückseite nicht gut aufsteigen, weil aus Angst die Nieren-Region energetisch blockiert sein kann – das ergibt dann entsprechende Strömpositionen.

Es sind aber noch viele andere Möglichkeiten der Harmonisierung, da lass ich mich von meiner Erfahrung und Intuition leiten, greife auch nach der Stimmgabel, wenn es stimmig ist.

Welche Veränderungen bemerken Klient:innen häufig zuerst, wenn sie beginnen, regelmäßig mit energetischen oder bewusstseinsorientierten Methoden zu arbeiten?

Klient:innen berichten mir über tieferen Schlaf oder bessere Verdauung, auch leichtere Ein,- oder Ausatmung nach mehreren Einzelsitzungen, aber auch nach den Kleingruppen Veranstaltungen im Salzpalast. Je nachdem, was der Mensch benötigt im Moment, kann sich auf verschiedenen Ebenen Besserung oder Linderung zeigen.

Es kann auch sein, dass die Klient:innen gelassener reagieren auf Situationen im Alltag, ruhiger bleiben oder auch bereiter sind, die eigenen Gefühle wahrzunehmen, anzuschauen und nicht zu verdrängen. Beim HerzKreis® hab ich oft erlebt, wie strahlend die Teilnehmer nach mehreren Runden der 12 teiligen ganzheitlichen Übungsform nach Hause gehen, mit mehr Leichtigkeit und Herzensfreude.

Ihre Gruppenangebote finden oft an besonderen Orten wie Salzgrotten oder im Teehaus statt. Was verändert sich aus Ihrer Sicht, wenn der Raum selbst eine unterstützende Wirkung hat?

Bei Gruppen im Salzpalast bemerke ich, wie förderlich sich die Salzatmosphäre auf den Organismus der Teilnehmer:innen auswirkt.

Ich leite hier gern Atemübungen an, damit möglichst gut der Brustraum von den reinigenden Salzpartikeln durchströmt wird: besonders in der Herbst/Winterzeit können hier gut die Selbstheilungskräfte angeregt werden, man wird generell widerstandsfähiger, auch hinsichtlich herausfordernden Situationen im Alltag.

Wenn wir im japanischen Teehaus gemeinsam strömen, dann sehe ich, wie schnell sich die Teilnehmer:innen entspannen können. Die ruhige Atmosphäre des Setagaya Parks wirkt hier sehr auf angespanntes Nervensystem.

Vor dem Teehaus befindet sich ein kleiner Teich mit Fischen, Wasserschildkröten und Seerosen – das Element Wasser bringt uns hier viel Ruhe und Regeneration und die wunderschönen Bäume mit bunten Blättern helfen uns auch in gute Stimmung zu kommen.

Über Mag. Iris Pichler:

HerzKreis®, Jin Shin Jyutsu, QiGong, Phonophorese

Iris Pichler bietet als Humanenergetikerin eine Dienstleistung an unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Sie möchte wieder dazu inspirieren, sich als ganzheitliches Bewusstsein zu erfahren und mehr Eigenverantwortung für Körper, Geist und Seele zu übernehmen: Stärkung der Selbstheilungskräfte, Stressabbau und ganzheitliches Wohlbefinden.

Im Raum Wien bietet sie sowohl Jin Shin Jyutsu als auch Phonophorese Einzelsitzungen und Praxisgruppen an.

Darüber hinaus ist sie im Salzpalast tätig als Selbsthilfe-Lehrerin – eine bisher einzigartige Kombination: die mineralstoffreiche Luft einzuatmen und hilfreiche Ström-Griffe zu erlernen sowie die psychosomatische Übungsreihe Der HerzKreis® zu erfahren und in einer Kleingruppe Frauen QiGong zu praktizieren.

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