Von NOE 1 Redaktion - Eveline Teilen Teilen Melanie Berger verbindet in ihrem Studio Pilates, Yoga und Reiki zu einem einzigartigen Konzept für körperliches und mentales Wohlbefinden. Durch die Kombination dieser drei Methoden schafft sie ein Training, das Kraft, Beweglichkeit und innere Ruhe gleichermaßen fördert. Ihre Teilnehmer profitieren von einer ganzheitlichen Herangehensweise, die nicht nur die Muskulatur stärkt, sondern auch tief entspannend wirkt. Contents hide 1 Interview mit Melanie Berger 1.1 Ihr Studio verbindet Pilates, Yoga und Reiki. Wie ergänzen sich diese Methoden, und welchen Nutzen haben Ihre Teilnehmer davon? 1.2 Achtsamkeit und Wohlbefinden sind ein wichtiger Teil Ihrer Kurse. Wie helfen Sie Ihren Teilnhemern, Stress abzubauen? 2 Melanie Berger: Individuelle Kursgestaltung durch Empathie und Intuition 2.1 Sie bieten sowohl Gruppenkurse als auch Einzelcoachings an Wie gehen sie auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Teilnehmer ein? 2.2 Ihre Klassen gibt es sowohl im Studio als auch online über Zoom. Welche Vorteile haben die beiden Formate? 2.3 Neben klassischen Pilates- und Yoga-Übungen nutzen Sie auch Geräte wie MOTR, Reformer und Spine Corrector. Wie unterstützen diese Tools das Training? 2.4 Was ist Ihnen in der Atmosphäre und Betreuung Ihres Studios besonders wichtig, damit sich Ihre Teilnehmer rundum wohlfühlen? Im Interview spricht sie über die Synergien zwischen Pilates, Yoga und Reiki – und wie sie ihren Teilnehmern hilft, sich rundum wohlzufühlen. Interview mit Melanie Berger Ihr Studio verbindet Pilates, Yoga und Reiki. Wie ergänzen sich diese Methoden, und welchen Nutzen haben Ihre Teilnehmer davon? Pilates und Yoga sind für mich untrennbar miteinander verbunden, da sie sich optimal ergänzen. Pilates legt den Fokus auf die Tiefenmuskulatur, den gezielten Muskelaufbau und die bewusste Kontrolle einzelner Bewegungen. Es stärkt vor allem die Körpermitte, verbessert die Haltung und hilft dabei, Beschwerden wie Rückenschmerzen langfristig zu reduzieren. Yoga hingegen bringt mehr Flexibilität, Beweglichkeit und fördert die aktive Meditation. Besonders im Warm-up und Cool-down ist es eine wertvolle Ergänzung, um den Körper geschmeidig zu halten. Die stehenden Krieger-Asanas sind für viele meiner Teilnehmenden besonders wirkungsvoll, da sie große Muskelgruppen wie die Beine stärken und so die gesamte Stabilität verbessern. Reiki ergänzt diesen Ansatz auf mentaler Ebene. Durch gezielte Energiearbeit können Blockaden gelöst und tiefe Entspannung gefördert werden. Dies wirkt sich positiv auf stressbedingte Verspannungen aus, insbesondere im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich. Viele Menschen erleben durch Reiki eine ganzheitliche Erholung, die Körper und Geist wieder in Balance bringt. Die Kombination aus Pilates, Yoga und Reiki ist für mich der ideale Weg, um Kraft, Beweglichkeit und innere Ruhe gleichermaßen zu fördern. Sie schafft eine nachhaltige Basis für ein gesundes und ausgeglichenes Leben. Achtsamkeit und Wohlbefinden sind ein wichtiger Teil Ihrer Kurse. Wie helfen Sie Ihren Teilnhemern, Stress abzubauen? Schon das bewusste Ankommen auf der Matte hilft vielen meiner Teilnehmenden, Stress loszulassen. Die Gewissheit, für 50 Minuten nur bei sich selbst zu sein, fühlt sich für manche an wie ein Kurzurlaub für Körper und Geist. Besonders das konzentrierte Atmen während der Bewegungen – der Atem führt die Bewegung – wirkt wie eine aktive Meditation. Dabei reduziert sich Stress spürbar, während gleichzeitig die Muskulatur nachhaltig gestärkt wird. Ich beende jede Stunde mit einem achtsamen Abschluss, sei es durch eine kurze Bodyscan-Meditation oder einfach durch bewusstes Spüren des eigenen Körpers. Dieser Moment der Ruhe hilft, die Entspannung tief zu verankern. Was ich an meiner Arbeit besonders liebe, ist die individuelle Anpassung an meine Teilnehmenden. Die müde Krankenschwester verlässt die Stunde mobilisiert und voller Energie, die gestresste Mutter erfährt 50 Minuten lang bewusste Fürsorge – durch sich selbst und durch mein auf ihr Energielevel abgestimmtes Training. Genau das bedeutet für mich Stressreduktion: Bewegung, Atmung und Achtsamkeit in perfekter Balance. Melanie Berger: Individuelle Kursgestaltung durch Empathie und Intuition Sie bieten sowohl Gruppenkurse als auch Einzelcoachings an Wie gehen sie auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Teilnehmer ein? Meine Hochsensibilität und ausgeprägte Empathie sind für mich keine Herausforderung, sondern ein großes Geschenk. Sie ermöglichen es mir, intuitiv auf meine Teilnehmenden einzugehen, ohne mich im Vorfeld strikt auf ein Konzept festzulegen. Tatsächlich gehe ich nie mit einer festen Planung in meine Klassen. Im Einzelcoaching nehme ich mir Zeit, durch gezielte Fragen herauszufinden, was gerade gebraucht oder gewünscht wird. Jede Einheit ist individuell auf den aktuellen Zustand meines Gegenübers abgestimmt. Auch in meinen Gruppentrainings steht die Flexibilität im Vordergrund. Zu Beginn frage ich das Energielevel der Teilnehmenden ab, um darauf basierend unterschiedliche Varianten innerhalb der Stunde anzubieten. Meine Klassen sind stets multilevel aufgebaut – egal ob jemand volle Kraft investieren oder sich achtsam bewegen möchte, es gibt immer eine passende Option. Klassische, starre Konzepte habe ich schnell hinter mir gelassen. Stattdessen verlasse ich mich auf mein Gespür und meine Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen. Dadurch kann ich ein Gruppentraining so individuell gestalten, dass sich jede und jeder optimal abgeholt fühlt – unabhängig von Tagesform oder Fitnesslevel. Genau das macht für mich den Unterschied in einer wirklich nachhaltigen Praxis. Ihre Klassen gibt es sowohl im Studio als auch online über Zoom. Welche Vorteile haben die beiden Formate? Für mich hat jedes Trainingsformat seine ganz eigenen Vorteile. Über Zoom arbeite ich besonders mit Menschen, die entweder weiter entfernt wohnen oder zeitlich flexibel bleiben möchten. Viele meiner Teilnehmenden sind Mütter mit Kindern, Selbstständige, die in ihrer Pause trainieren, oder Berufstätige, die sich den Weg ins Studio sparen wollen. Das Training zu Hause ist oft einfacher in den Alltag zu integrieren und zudem kostengünstiger. Im Studio wiederum habe ich die Möglichkeit, mit einer Vielzahl an Kleingeräten zu arbeiten, die das Training noch abwechslungsreicher und intensiver gestalten. Aber auch für das Training zu Hause gibt es großartige Hilfsmittel wie den Magic Circle, Pilatesbälle oder Therabänder, die das Workout effektiv unterstützen. Letztendlich ist es auch eine Frage der persönlichen Vorliebe – einige genießen die Atmosphäre und den direkten Austausch im Studio, andere schätzen die Flexibilität des Heimtrainings. Eines bleibt jedoch in beiden Formaten gleich: die individuelle Betreuung. Egal ob im Studio oder über Zoom – ich gebe präzise Anleitungen und korrigiere gezielt. Mir entgeht nichts, und das ist mir besonders wichtig, denn eine saubere Ausführung ist der Schlüssel zu einem gesunden und effektiven Training. Neben klassischen Pilates- und Yoga-Übungen nutzen Sie auch Geräte wie MOTR, Reformer und Spine Corrector. Wie unterstützen diese Tools das Training? **Pilates-Geräte: Vielfalt für gezieltes Training und nachhaltige Fortschritte** Geräte wie der MOTR Reformer, der klassische Reformer, Spine Corrector oder das Art Barrel bieten wertvolles Feedback an den Körper und machen das Training noch effektiver. Besonders für Anfänger sind einige dieser Geräte ideal, um die Muskulatur rund um das Powerhouse besser wahrzunehmen und gezielt zu aktivieren. Fortgeschrittene wiederum können damit ihr Training auf das nächste Level heben und neue Herausforderungen meistern. Ich empfehle immer eine ausgewogene Mischung aus Gerätetraining und mattenbasierten Übungen. So bleibt das Training abwechslungsreich und Fortschritte können stetig erzielt werden – ohne das gefürchtete Trainingsplateau. Der Reformer ist aktuell besonders im Trend, und das zu Recht. Als Pilateslehrerin sehe ich das als große Bereicherung für die gesamte Disziplin. Pilates hat längst einen festen gesundheitlichen Stellenwert, ähnlich wie Yoga, und der Reformer-Trend hat sicher dazu beigetragen, diese Anerkennung weiter zu stärken. Der Reformer selbst ist eines meiner Lieblingsgeräte. Er ermöglicht es, alle Muskelgruppen auf eine ganz neue Weise zu spüren und zu fordern – und das für wirklich alle Altersklassen. Er eignet sich sowohl für den gezielten Muskelaufbau als auch als sanfter Therapieansatz und ist dabei äußerst effektiv. Bei guter Korrektur durch den Trainer ist er zudem sicher in der Anwendung, sodass jeder von seinen vielseitigen Vorteilen profitieren kann. Was ist Ihnen in der Atmosphäre und Betreuung Ihres Studios besonders wichtig, damit sich Ihre Teilnehmer rundum wohlfühlen? Als ich vor über 15 Jahren mit Pilates begann, war es üblich, auf einem harten Turnsaalboden in einer überfüllten Klasse zu trainieren. Für mich persönlich war das alles andere als angenehm. Kaum individuelle Korrektur, eine kalte Hallendecke über mir und ein Boden, der mehr an Sportunterricht als an eine entspannte Trainingseinheit erinnerte – das entsprach nicht meiner Vorstellung von einem idealen Umfeld für Bewegung und Achtsamkeit. Heute ist mir besonders wichtig, ein Trainingsambiente zu schaffen, das klassische Eleganz mit moderner Wohlfühlatmosphäre verbindet. Helle, freundliche Räume, hochwertige 15 mm dicke Matten und ein durchdachtes Studio-Design machen das Training nicht nur effektiv, sondern auch zu einem echten Highlight des Tages. Unsere Teilnehmer sollen sich bei uns rundum wohlfühlen und gerne wiederkommen. Zusätzlich bieten wir eine Tee- und Kaffeebar mit gesunden Snacks, damit auch die kleinen Pausen zum Genuss werden. Bei uns ist der Kunde König – das spürt man in jedem Detail. Nach jeder Stunde reinigen wir Matten und Geräte sorgfältig, sodass jeder in einer frischen und angenehmen Umgebung trainieren kann. Wer zu uns kommt, soll sich nicht nur bewegen, sondern das Studio strahlend und glücklich wieder verlassen – genau das liegt mir besonders. Website Facebook Comments Box Share
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